Jeder Berufstätige sollte nach Möglichkeit eine private Berufunfähigkeitsversicherung abschließen. Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Versicherung, deren Abschluss aber von Verbraucherverbänden und anderen Organisationen wie der Stiftung Warentest angeraten wird.
In Deutschland gibt es mehr als 2 Mill. Frührentner, die aufgrund von Krankheit oder infolge eines Unfalls arbeitsunfähig geworden sind. Daher ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine Notwendigkeit für jeden Arbeitnehmer, um sich vor den eventuellen Folgen der Arbeitsunfähigkeit zu schützen.
Viele Arbeitnehmer erreichen gar nicht erst das Rentenalter und scheiden schon vorher aus dem Berufsleben aus. Die häufigsten Ursachen sind Herz- und Kreislauferkrankungen, sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates und psychische Leiden. Die gesetzliche Sozialversicherung bietet im Fall der Berufsunfähigkeit allenfalls eine Grundversorgung:
Das Risiko einer Berufsunfähigkeit muss der Einzelne in immer stärkerem Maße selber tragen. Somit ist eine Eigenvorsorge unerläßlich und man sollte sich eingehend mit den Möglichkeiten einer privaten Berufunfähigkeit beschäftigen. Im Falle einer Berufsunfähigkeit bekommt man dann von der Versicherung eine monatliche Rente ausgezahlt.
Unter den Vorraussetzungen, dass der Versicherte a) während der Versicherungsdauer und b) zu mindestens 50% berufsunfähig wird, beginnt die Versicherung mit der Auszahlung der vorher vereinbarten Rente.
Der Fall der Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn der Versicherte aufgrund einer ärztlich attesttierten Krankheit, Körperverletzung oder eines Kräfteverfalls nicht in der Lage ist, seinen Beruf oder eine ähnliche (seiner Ausbildung und Erfahrung entsprechende) Tätigkeit dauerhaft auszuüben.
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